KlopapierSong Mega Pack
Klopapier Song MEGA Pack...

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Artist: Die Alpenstimmen
Album: KLOPAPIER song MEGAPACK

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Product Description

Endlich ist genug für alle da! Die Party geht weiter.
Fast unendlich viele Versionen vom Klopapier Lied.

Tracklist:       
Klopapier Lied - Mallorca Party Mix (Das Original)
Klopapiersong - Schlager Remix
Klopapiersong - Disco Mix
Klopapiersong - Schlagerfox
Klopapierlied - Blogbuster Mix
Klopapierlied - Night Show Mix

Das Toilettenpaper, die echten Fakten (Endlich kein Fake):
Das Toilettenpapier, auch Klopapier, Klosettpapier oder WC-Papier, ist ein zur einmaligen Verwendung gedachtes Tissue-Papier zur Reinigung der Ausscheidungsorgane nach dem Stuhlgang oder nach dem Harnlassen. Bei Verwendung eines Bidets oder einer Duschtoilette kann Toilettenpapier zur Trocknung eingesetzt werden. Toilettenpapier zerfällt in den meisten Ländern in der Kanalisation; in manchen Ländern ist es nicht üblich, das Papier hinunterzuspülen. Das zumeist auf Papphülsen („Klorolle“, „Toilettenpapierrolle“ oder „Klopapierrolle“ genannt) aufgewickelte Toilettenpapier kann aus bis zu fünf Papierlagen bestehen. Es ist meist 10 cm breit. Zum leichteren Abreißen der benötigten Papiermenge sind Perforationen auf Kleinrollen üblich.Gefärbtes oder mit Bildern oder Texten bedrucktes Toilettenpapier findet oft als Scherzartikel oder Werbeartikel Verwendung (siehe Abbildung). Es gibt feuchtes Papier sowie antibakterielles oder parfümiertes Papier. Feuchttücher können in der Abwasserentsorgung problematisch sein, weil sich dieses Papier nicht schnell genug auflöst;zudem gibt es Gesundheitsbedenken. Die Unternehmen haben deshalb für gewöhnliches Toilettenpapier durch kationische, wasserlösliche Polymere eine temporäre Nassreißfestigkeit entwickelt, um die Interessen der Toilettenbenutzer und der Kläranlagen in Einklang zu bringen.Holz für die Zellstoffherstellung wird vor allem aus Kiefern, Fichten, Birken und auch zu geringen Teilen aus Eukalyptus-Bäumen gewonnen. Da Lignin und andere Pflanzenstoffe nicht vollständig durch den Kochprozess bei der Zelluloseherstellung entfernt werden können, bleibt der Zellstoff dunkel gefärbt. Für Hygieneprodukte werden die Zellulosefasern weiter aufbereitet und die noch verbliebenen Ligninreste, ähnlich dem Prozess für Papier, in einem Bleichprozess entfernt. Das hat den Vorteil, dass der Zellstoff nicht nur entfärbt, sondern auch saugfähiger und weicher wird, denn Lignin ist wasserabweisend.
Weltweite Zellstoffproduktion von 1990 bis 2005 nach Bleichmethode: Chlor (grün, unten), Elementar-Chlor-Frei (blau, mitte), mit Chlordioxid oder Chlorit und Total-Chlor-Frei (grau, oben) mit Ozon oder Wasserstoffperoxid gebleicht.Bei dem früher zum Bleichen verwendeten elementaren Chlor bildeten sich chlorierte Abfallprodukte, die negative Einwirkungen auf Mensch und Umwelt hatten. Unter diesen Abfallstoffen besonders problematisch sind die hochtoxischen Dioxine.Als Oxidationsmittel dienen stattdessen Chlordioxid, Wasserstoffperoxid oder Ozon. Abhängig vom Oxidationsmittel unterscheidet man zwischen ECF-gebleichten (Elementar-Chlor-Frei), z. B. Bleiche mit Hypochlorit oder Chlordioxid, in denen immer noch chlorhaltige Substanzen für die bleichende Wirkung verantwortlich sind, und TCF-gebleichten (Total-Chlor-Frei) Zellstoff, z. B. mit Sauerstoff, Wasserstoffperoxid oder Ozon. Durch Aufbringen des Zellulosebreis auf eine bienenwabenartige Siebstruktur werden die Fasern in eine bestimmte Anordnung gebracht und erhalten so ein dreidimensionales Profil.Tissue wird in zwei oder mehreren Lagen verarbeitet. Bei Toilettenpapier kann die Oberfläche noch mit einer Prägung versehen oder bedruckt werden. Durch die Prägung wird bei mehrlagigen Toilettenpapieren die Haftung der Einzellagen untereinander sowie die Festigkeit des Blattes erreicht, ein Effekt, der sich durch punktuelles Verkleben noch steigern lässt. Eine Kombination aus weichen Zellstofffasern mit besonders dicken und sicheren Lagen aus dichtem Faserverbund kennzeichnet mehrlagige Papiere. Die oft gewünschte Weichheit wird durch die Strukturierung der Oberfläche erzielt. Durch das gestiegene Umweltbewusstsein der Konsumenten wie auch der Hersteller wird bei der Zellstoff- und Tissueproduktion zunehmend auf einen sparsamen Wasserverbrauch sowie umweltverträgliche Verfahren bei der Abwasserbeseitigung geachtet. Die bei der Produktion anfallenden Holzreststoffe und Laugenüberstände werden zur Deckung des Energiebedarfs verwendet. Zudem gibt es Varianten, die teilweise oder vollständig aus Altpapier hergestellt werden. Gemäß 2016 veröffentlichter Zahlen macht der Anteil verkauften Recycling-Toilettenpapiers in Deutschland aber nur 24 Prozent aus, was vor allem an den Privatverbrauchern liegt, während er bei Großunternehmen und Kommunen schätzungsweise 80 Prozent beträgt. Bei Hygienepapieren ging der Anteil an Recyclingpapier im Einzelhandel von 72 Prozent 2001 auf 51 Prozent 2012 zurück.
Die Hygienepapierherstellung ist extrem kapitalintensiv und dem generellen Preisdruck im Einzelhandel ausgesetzt. Wegen des relativ geringen Warenwerts und der Frachtkosten rentieren sich Lieferwege von über 500 Kilometern laut einem Bericht der FAZ von 2014 nicht.Es handelt sich um ein schnelldrehendes Konsumgut, für das Verbraucher üblicherweise wenig Interesse aufbringen.Archäologische Fundeim ältesten Salzbergwerk der Welt, dem Salzberg bei Hallstatt, lassen vermuten, dass in der Bronzezeit Pestwurzen-Blätter auch als Toilettenpapier verwendet wurden. Noch heute gibt es in Bayern die volkstümliche Bezeichnung Arschwurzen für diese Pflanze.Vor Verwendung von Toilettenpapier wurden Lumpen (Textilien) oder Schwämme verwendet, überwiegend aber keine Hilfsmittel. Die linke Hand war in vielen Kulturen, insbesondere Asiens, der Körperreinigung vorbehalten, die rechte dem Händedruck und dem Essen, was eine soziale Benachteiligung Einhändiger (Strafamputation) nach sich zog.Die erste Erwähnung von Toilettenpapier findet sich für das China des 6. Jahrhunderts. Der Gelehrte Yan Zhitui (531–591) schrieb im Jahr 589: „Ich würde es nie wagen, Papier mit Zitaten oder Kommentaren aus den Fünf Klassikern oder Namen von Weisen darauf für die Toilette zu verwenden.“Im Jahr 851 schrieb ein Reisender: „Sie (die Chinesen) sind nicht sehr sorgfältig mit Sauberkeit, und sie waschen sich nicht mit Wasser, wenn sie ihr Geschäft erledigt haben, sondern wischen sich nur mit Papier ab.“Für das frühe 14. Jahrhundert findet sich in Aufzeichnungen für den Raum der heutigen Provinz Zhejiang eine jährliche Produktion von 10 Millionen Packungen mit je 1000 bis 10.000 Blatt Toilettenpapier. Der kaiserliche Hof in Nanjing verbrauchte 1393 etwa 720.000 Blatt mit einer Größe von 2 × 3 Fuß. Kaiser Hongwu und seine Familie verbrauchten in diesem Jahr 15.000 Blatt einer besonders weichen und parfümierten Toilettenpapiersorte. In Europa ist aus dem Mittelalter die Verwendung von alten Lappen, Stoffresten, Wollbällchen oder auch Moos, Blättern, Heu und Stroh belegt, ab dem 16. Jahrhundert auch von Abfall- und minderwertigem Papier.Bei Ausgrabungen mittelalterlicher Latrinen, beispielsweise aus der Hansestadt Tartu (Estland), wo mehr als 3200 als Toilettenpapier genutzte Textilreste aus mehreren Haushalten ausgewertet wurden, konnten qualitative Unterschiede der als Toilettenpapier genutzten Textilien analog zu dem sozialen Status des zugehörigen Haushaltes beobachtet werden. So bestand die Mehrzahl der Textilreste aus wohlhabenden Haushalten aus in Streifen gerissenen, feinen und weichen Wollstoffen aus stark abgetragener Alltagskleidung, denen vereinzelt noch seidene Applikationen anhafteten. Demgegenüber setzten sich die Textilreste aus sozial schlechter gestellten Haushalten aus eher groben einfachen Stoffen zusammen, was direkt mit der von den Bewohnern getragenen Alltagskleidung korrespondiert. Seide war zu diesen Zeiten extrem teuer und machte in Tartu gerade einmal 0,6 % der gefundenen Textilreste aus, ist aber dennoch in Zweitverwendung in Latrinen gelandet.In islamisch geprägten Ländern war der Gebrauch von Papier im 16. Jahrhundert dem Bericht eines französischen Reisenden aus der Türkei zufolge aus religiösen Gründen verpönt – man verwende dort zur Reinigung „niemals Papier oder sonst etwas, auf das sich der Name Gottes schreiben ließe“.Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen beschrieb 1669 in seiner Continuatio des Abentheuerlichen Simplicissimi, wie aus einem Hanfsamen nacheinander Kleidung, Windeln, Schreibpapier und Packpapier wird, bis der Bogen schließlich am Abort endet.Die Nutzung von Papier stieg mit der Verbreitung von Zeitungen und dem Aufkommen der industriellen Papierherstellung. Mit der Verbreitung des Wasserklosetts in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunächst in England wurde spezielles Papier benötigt, das nicht zur Verstopfung der Abwasserleitungen führt.Das erste moderne, kommerziell erhältliche Papier, das in einer Fabrik speziell als Toilettenpapier hergestellt wurde, produzierte Joseph Gayetty 1857 in den USA. Es bestand aus einzelnen Blättern in einer Schachtel und war mit Aloen-Extrakten getränkt. Das perforierte Toilettenpapier auf Rollen, wie wir es kennen, stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Fachblatt Papier-Zeitung erwähnte 1879 in einem Bericht über gelochtes Rollenpapier für Verpackungszwecke, dass vielfach auch derartiges Closetpapier angeboten werde.Closetpapier-Produktion der Eisenwerke Gaggenau 1891. 1888 gehörten zum vielfältigen Angebot der Eisenwerke Gaggenau neben perforiertem Toilettenpapier auch passende Halter („Closetclipse für Rollenpapier“). 1891 konnte das Unternehmen täglich 2000 Rollen gelochtes Closetpapier in seiner Papier-Perforier-Anstalt produzieren, der nach eigener Ansicht damals einzigen derartigen Einrichtung in Europa außerhalb von Großbritannien.1928 gründete Hans Klenk in Ludwigsburg die Toilettenpapierfabrik Hakle. Damals bestand eine Rolle aus 1000 Blatt rauen Krepppapiers. 1958 verbreitete sich im Westen Deutschlands – aus Amerika kommend – das weichere Tissue-Papier, das auf der Haut angenehmer ist.Hakle führte das zweilagige (1972) und das dreilagige (1984) sowie das feuchte (1977) Toilettenpapier in Deutschland ein.In der DDR blieb Krepppapier die einzig verfügbare Sorte. Dabei kam es hin und wieder zu Versorgungsengpässen, die „Gegenstand unendlicher Geschichten“ und Thema der Berichterstattung in westdeutscher Presse wurden.Generationenübergreifend charakterisierten DDR-Bürger das verfügbare Toilettenpapier – das auch Gegenstand des politischen Witzes war – im Rückblick als „hart“, „rauh“ und „viel zu dünn“.Nach Westbesuchen gehörte das dortige weichere Papier für viele zu den kleinen Annehmlichkeiten, die „schmerzlich vermisst“ wurden.In Japan kam es 1973 während der Ölkrise zu der „Toilettenpapier-Panik“. Das Gerücht einer zu erwartenden Verknappung von Toilettenpapier aufgrund einer Beschränkung der Ölimporte führte zu Hamsterkäufen. Damit kam es zu einer Verknappung, die wiederum die Gerüchte zu bestätigen schien. Im Dezember desselben Jahres gab es auch in den USA Hamsterkäufe aufgrund einer Satiresendung im Fernsehen.
In Europa wurden in Mangelzeiten (den 1920er Jahren nach dem Ersten Weltkrieg, den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs und den ersten Nachkriegsjahren) auch Zeitungen in kleine Blätter zerschnitten, an einer Ecke gelocht und mit einem Bindfaden an einem Nagel aufgehängt oder auf einen Haken gespießt. In armen Gegenden etwa Südamerikas existiert diese Praxis noch. Als Alternative gab es nach oben offene Holzkästchen, die an der Wand angebracht wurden und mit dem passend geschnittenen Zeitungspapier gefüllt wurden. In den 2010er Jahren wurde die Knappheit an Toilettenpapier in Venezuela im Zuge der dortigen Versorgungskrise an Konsumgütern (siehe Proteste in Venezuela 2014–2017) weltweit thematisiert und auf die herrschende Mangelwirtschaft zurückgeführt. 2005 berichtete Die Zeit, in der westlich geprägten chinesischen Stadt Shanghai würden jährlich 140.000 Tonnen Toilettenpapier verbraucht, während es im restlichen China weitgehend ungebräuchlich sei. Für den Fall, dass sich der Trend zur Nutzung des Toilettenpapiers ins restliche China mit seiner Milliardenbevölkerung verbreiten sollte, haben sich chinesische Materialforscher mit Ersatzrohstoffen wie Stroh und Zuckerrohr beschäftigt.Aufgrund der COVID-19-Pandemie 2020 kam es weltweit zu Hamsterkäufen, die dazu führten, dass es vor allem einen Mangel an Toilettenpapier in Supermärkten gab. Einige Supermärkte limitierten daraufhin den Verkauf von Toilettenpapier an Einzelpersonen. Dieses Phänomen wurde von den klassischen Medien und in der Netzkultur mehrfach diskutiert und humoristisch verarbeitet.Das Statistische Bundesamt meldete für den Zeitraum zwischen dem 16. und 22. März 2020 eine Nachfragesteigerung beim Toilettenpapier von +211 %, mehr als drei Mal so viel wie in den sechs Monaten zuvor in Deutschland.Vereinzelt treffen Einzelhändler zum Schutz vor Hamsterkäufen die Regelung, dass beim Kauf mehrerer Packungen Toilettenpapier der Preis pro Packung ansteigt.
Ende Oktober 2020 gab die Österreichische Post eine „Sondermarke Corona“ zum Nennwert von 2,75 Euro plus 2,75 Euro karitativem Zuschlag in einer Auflage von 300.000 Stück aus. Der Markenblock ist aus echtem Toilettenpapier eines österreichischen Produzenten hergestellt und 40 auf 50 Millimeter groß, die Markenzähnung ist der Perforierung eines handelsüblichen WC-Papiers nachgeahmt. Materialwahl und Gestalt spielen ironisch auf die Hamsterkäufe von Toilettenpapier an.In Deutschland werden laut einer Schätzung von 2017 im Jahr 2,5 Milliarden Rollen Toilettenpapier verbraucht,während ein Bericht von 2016 fast drei Milliarden Rollen nennt, was 18 Kilogramm je Bundesbürger im Jahr entspricht. Innerhalb eines Jahrzehnts sei der Bedarf von 1 auf 1,5 Millionen Tonnen Toilettenpapier in Deutschland gestiegen.In Deutschland gibt es über 80 Sorten.Europaweit gibt es kulturelle Unterschiede in der Auswahl des Toilettenpapiers. Die Zeit berichtete 2005, lange sei es deutschen Konsumenten hauptsächlich um möglichst viele Lagen gegangen; inzwischen werde von den Unternehmen und ihren Forschungsabteilungen weniger auf deren Zahl als auf die Eigenschaften Reißfestigkeit und Weichheit fokussiert, aber letztere genüge den deutschen Verbrauchern noch nicht.Laut dem Vorstandsvorsitzenden des Herstellers Wepa, Martin Krengel, werde in Südeuropa auf mehrlagiges, weiches Papier weniger Wert gelegt; in Italien sei buntes Papier beliebt.Laut einer Studie von 2012 wünschen sich drei Prozent der befragten deutschen Verbraucher „zusätzlichen Unterhaltungswert“.Die Verwendung von Toilettenpapier wurde durch eine repräsentative Umfrage in Deutschland 2012 untersucht. Demnach falten 66,8 Prozent der Deutschen das Papier vor Gebrauch, während es je 7,4 Prozent knüllen und um die Hand wickeln und 4,7 Prozent in Einzelblättern aufeinandergelegt stückeln, Letzteres überdurchschnittlich häufig bei älteren Personen (9 Prozent). 7,7 Prozent entscheiden spontan, 4,8 Prozent ist dies gleichgültig, dabei doppelt so viele Frauen wie Männer. Das Handwickeln ist bei Frauen mit einem Anteil von 10 Prozent überdurchschnittlich häufig, insbesondere bei jüngeren, während mehr Männer als Frauen falten und knüllen.Laut dem Wepa-Vorstandsvorsitzenden Martin Krengel könne man verallgemeinern, dass tendenziell in Deutschland gefaltet, in Südeuropa geknüllt werde.2005 gab die Marktforschung von Procter & Gamble sogar an, dass 90 Prozent der Deutschen falten würden und gerade für sie die Reißfestigkeit des Papiers wichtig sei. Dagegen würde ein Drittel der Engländer und auch ein Großteil der Franzosen knüllen, genauso wie fast alle Einwohner der Vereinigten Staaten, weshalb das Papier – für den deutschen Markt ungeeignet – in den USA kaum Struktur aufweise.Eine zu Beginn der 1990er Jahre in den USA durchgeführte Umfrage mit 1200 Teilnehmern ergab, dass durchschnittlich 90 Einzelblätter pro Tag verwendet werden, was 75 WC-Rollen pro Person und Jahr ergibt.Manche putzen sich den Po im Sitzen ab, andere stehen dazu auf.Die Toilette [toˈlɛtə] oder [to̯aˈlɛtə] (von französisch toile ‚Tuch‘), auch Klosett (von englisch closet, auch nur kurz Klo), Null-Null (von ‚00‘) oder die Abkürzung WC (von englisch water closet ‚Wasserklosett‘) bezeichnet etwa seit dem 19. Jahrhundert eine sanitäre Vorrichtung zur Aufnahme von Körperausscheidungen (insbesondere Kot und Urin). Daneben bezeichnen die Begriffe zugleich den Ort bzw. Raum, in dem sich die Vorrichtung befindet. Eine Toilette dient einer umfassenderen Nutzung als das lediglich zur Abführung von Urin errichtete Urinal.2001 wurde die Welttoilettenorganisation gegründet, welche die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse und des Zugangs zu Toilettenanlagen zum Ziel hat und den Welttoilettentag ausrief. Etwa 6 von 10 Menschen hatten 2019 weltweit keinen Zugang zu hygienischen Sanitäranlagen, insgesamt etwa 2,5 Milliarden Menschen.Der Begriff Toilette leitet sich aus der französischen Sprache ab, wo „toilette“ den Vorgang des Schminkens, Frisierens und Ankleidens der Hofdamen meinte – ursprünglich hießen Frisier- und Waschtische „toilettes“. Da die Frauen bei Hofe für ihre Toilette spezielle Ankleidezimmer besaßen und dort auf ihren Leibstühlen auch ihre Notdurft verrichteten, bürgerte sich diese Bezeichnung, zunächst nur außerhalb Frankreichs, für das Klosett an sich ein, und zwar im Deutschen im 19. Jahrhundert und im amerikanischen Englisch ab dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das gleichbedeutende französisch toilettes (im Plural) ist erst seit 1964 lexikographisch verzeichnet.Andere – oft scherzhafte und/oder veraltete/veraltende – Bezeichnungen für diesen (kleinen) Raum sind der Lokus (von lateinisch locus ‚Ort‘ bzw. locus necessitatis ‚Ort der Notdurft‘), die Latrine (von lateinisch lavare ‚sich baden/waschen‘), das Privé (französisch privé ‚vertraulich, privat‘), die Retirade (lat.-italienisch-französisch ‚Ort des Rückzugs‘), der Abtritt (eine Variante des ‚Austretens‘), der Abort oder auch das stille Örtchen. Vulgärbezeichnungen sind Scheißhaus (mittelhochdeutsch schîzhûs, ursprünglich nicht anstößig), Schlotte – eigentlich ein Hohlraum in wasserlöslichem Gestein – oder besonders im Militärjargon Donnerbalken. Dialektale Begriffe sind in Österreich und Bayern auch Häusl, in der Schweiz Hüüsli, verbreitet im Südwesten des deutschen Sprachgebiets sodann AB (verhüllend für Abort oder Abtritt). Früher übliche verschleiernde Bezeichnungen waren ferner Heimlichkeit oder heimliches Gemach sowie Dansker.
Alle diese Bezeichnungen zeigen das hohe Schamgefühl gegenüber einem der intimsten menschlichen Themen sowie den Wunsch nach dem Alleinsein während der Benutzung einer Toilette und sind damit Euphemismen, die sich aus Dingen der Umgebung der Toilette ableiten lassen; keines meint in seinem Ursprung die Schüssel selbst.Hinweisschilder an Toiletten tragen oft die Aufschrift 00 oder 0. Das ergab sich, weil in Hotels im 19. Jahrhundert die Toilettenräume üblicherweise in der Nähe des Aufzugs oder des Treppenhauses lagen. Da dort meist die Nummerierung der Zimmer begann, trugen die Toilettenräume die Zimmernummer 0 oder auch zweistellig 00. Die Toiletten sind meist mit einer WC-Brille und bereitgestellten Utensilien wie Abfalleimer, Toilettenbürste und Toilettenpapier ausgestattet. Gut ausgebaute Abortanlagen gab es bereits um 2800 v. Chr. in Mesopotamien. In Mohenjo-Daro, der größten ausgegrabenen Stadt der Indus-Kultur, gehörten Toiletten zur Hausausstattung.Im minoischen Palast von Knossos auf Kreta gab es sanitäre Räume, unter anderem Toiletten mit Wasserspülung. Auch die römische Kultur kannte WCs, Latrinen, bei denen die Fäkalien hygienischer durch fließendes Wasser entfernt wurden, insbesondere in öffentlichen Anlagen, Häusern der Reichen und in Landhäusern von Großgrundbesitzern (villae rusticae). In den Städten des Altertums mündeten die Abflüsse in die großen Abwasserkanäle, die sogenannten Kloaken. Die bekannteste war die Cloaca Maxima in Rom.Diese Technik ging mit dem Ende des Römischen Reiches verloren. Im Mittelalter gab es in isoliert stehenden Gebäuden, etwa Burgen oder Klöstern, Toiletten in Form von Nischen und Erkern (Aborterker), die oft einfach ins Freie führten. Im städtischen Bereich wurden Toiletten in der Regel als Sickergruben angelegt. In großzügigen Schloss- und Palaisbauten des 17. und 18. Jahrhunderts war die Beseitigung der Abwässer und Fäkalien noch ungelöst. Die unzureichende Ausstattung hatte zur Folge, dass für die Notdurft ohne Hemmungen Korridore, Flure, Raumecken, Eingänge und Durchfahrten sowie Höfe, Gärten und Parkanlagen benutzt wurden und ein penetranter Geruch die Schlösser durchzog. Die Abwässer wurden in Gräben, Gewässer oder Kanäle geleitet (Necessarium) oder sie versickerten einfach im Boden. Die Anlage von Sammelrohren wurde zwar angestrebt, aber kaum durchgeführt. Die Hauswasserversorgung erfolgte meist durch hauseigene Pumpen, Schöpf- und Ziehbrunnen, mit der Gefahr der Verseuchung durch ungeklärte Abwässer. Schlafgemächer und Kabinette waren mit tragbaren Leibstühlen oder kleinen Lavoirs ausgestattet.Im Jahr 1596 erfand Sir John Harington das erste Wasserklosett der Neuzeit. Seine Erfindung geriet aber wieder in Vergessenheit. 1775 erhielt der schottische Erfinder Alexander Cumming das Patent für seine Ausführung eines Wasserklosetts. 1777 erhielt Samuel Prosser ein Patent für ein plunger closet. Ein Jahr später entwickelte Joseph Bramah einen Toilettentyp, der häufig auf Schiffen und Booten eingebaut wurde.Gazeneuve et Companie erfand in Paris zu Beginn des 19. Jahrhunderts den geruchlosen beweglichen Abtritt, der viel zu einem verbesserten Wohnwert beitrug. Er verbreitete sich rasch und beschäftigte unter anderem den Münchner Architekten Leo von Klenze, der diese technische Innovation 1822 im neu erbauten Palais Leuchtenberg installierte.Wo in Deutschland die erste Toilette mit Wasserspülung installiert wurde, ist strittig. Bekannt ist, dass im Schloss Ehrenburg in Coburg 1860 eine installiert wurde. Sie wurde damals für Queen Victoria, die dort häufig zu Gast war, eigens aus England importiert. Älter ist das WC im Schloss Bad Homburg. Die Ehefrau von Landgraf Friedrich Josef VI., Elisabeth, eine Tochter des englischen Königs Georg III., ließ bereits 1820 eine Toilette mit Wasserspülung bauen. Diese ist nicht mehr erhalten, da sie späteren Renovierungen zum Opfer gefallen ist. Der Entwickler des WCs ist der englische Klempner George Jennings (1810–1882): Er stellte es auf der Great Exhibition im Jahre 1851 im Hyde Park in London aus. In Deutschland verbreiteten sich Toiletten mit Wasserspülung gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Städten, als Wasseranschlüsse in den Häusern und vor allem die Kanalisation üblich wurden. Auf dem Land blieben dagegen oft noch bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Plumpsklos üblich, also Abtritte mit Sickergruben (Latrinen), wie sie zuvor auch in den Städten üblich waren.Besonders für das Mittelalter und die frühe Neuzeit sind diese Latrinen wichtige archäologische Quellen, da außer den Exkrementen auch andere Abfälle in die Gruben gelangten und die Erhaltungsbedingungen für organisches Material wegen des Sauerstoffmangels und dadurch fehlender Oxidations- und Gärprozesse dort meist gut sind.Die Existenz von Latrinen war vormals für verschiedene Handwerke wichtig, weil Urin Ammoniak enthält und zum Textilienfärben, Gerbenund Lederfärben sowie zum Wäschewaschen verwendet wurde. Das Sprichwort „Pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht) hat seinen Ursprung in einer römischen Latrinensteuer.Retirade im Schloss Schwetzingen: Im 18. Jahrhundert bezeichneten die Zeitgenossen eine Toilette als Retirade. Der Name geht auf das französische Wort retirer, also „sich zurückziehen“, zurück. Es wurden mobile Leibstühle für den nötigen Komfort bereitgestellt.
Am weitesten verbreitet sind WCs aus Porzellan mit Toilettenspülung und Kanalisation. Hierbei gibt es drei Hauptbauarten: Sitzklosett, bei dem die Exkremente in das Wasser eines Siphons fallen, der sich unter dem Gesäß des Benutzers befindet. Dadurch ist die Geruchsentwicklung gering, weil das Wasser den Kontakt der Exkremente mit der Raumluft verhindert. Ein Nachteil gegenüber dem Flachspüler ist jedoch, dass das Wasser oft an das Gesäß hochspritzt. Diese Form ist zum Beispiel in Nordamerika, Frankreich, England, Deutschland und Österreich üblich.Eine Abwandlung dieses Spülsystems ist das Kaskaden-WC (auch Cascade-Spüler genannt): Der Ablauf zum Siphon ist hierbei ganz hinten (wandseitig),das Hochspritzen des Wassers wird durch eine Keramikzunge verhindert.Der Spülvorgang unterscheidet sich bei europäischen und nordamerikanischen Toiletten: Während in Europa das beim Spülen einlaufende Wasser die Exkremente wegtransportiert, wird in Nordamerika in den oft mehrfach mäandernden Siphon ein Teil des Spülwassers als Wasserstrahl eingeleitet. Die Funktion ist die einer Strahlpumpe, das Wasser dient als Treibmedium, zum Spülende dem eines Saughebers. Der Inhalt der Schüssel wird somit durch Sog entleert und dann wieder aufgefüllt. Der Wasserstand in amerikanischen Tiefspülern ist zudem deutlich höher als in europäischen.Sitzklosett, bei dem sich unter dem Gesäß des Benutzers eine Art Stufe befindet, auf die die Ausscheidungen fallen. Der Ablauf zum Siphon ist beim Flachspüler vorne (zur Raummitte). Die Ausscheidungen verschwinden erst beim Spülen über das Siphon in das Abwassersystem. So besteht die Möglichkeit, eine Stuhlprobe zu nehmen, wie es in Krankenhäusern und bei Ärzten sinnvoll ist. Der größte Nachteil dieser Bauart ist die starke Geruchsentwicklung, weswegen öffentliche und private Toiletten seit den 1990er Jahren auf Tiefspüler umgerüstet wurden. In manchen Einrichtungen für kleinere Kinder wie Kindergärten gibt es Kindertoiletten.Zur Gewöhnung eines Kindes, das bislang noch ein Töpfchen benutzt hat, gibt es Toilettensitze mit einer kleineren Öffnung, damit das Kind nicht in die Toilette fallen kann. Für die Benutzung von beiden benötigen die Kinder bis ins Kindergartenalter immer den Beistand einer Betreuungsperson.Bei einer Hocktoilette (manchmal Stehtoilette genannt) sitzt der Benutzer auf keiner Schüssel, sondern befindet sich in Hocke. Die Toilette kann dabei ein einfaches Loch oder eine Rinne im Boden sein. Inzwischen gibt es größere, beckenähnliche Konstruktionen. Hocktoiletten sind in Asien, Südeuropa und islamischen Ländern verbreitet. Da kein direkter Kontakt von Körper und Toilette entsteht, werden sie oftmals als besonders hygienisch angesehen. Für Unerfahrene ist die Benutzung durchaus schwierig. Umgekehrt kann auch die Benutzung eines Sitzklos ein Problem für Menschen darstellen, die daran nicht gewöhnt sind und den Kontakt zwischen Gesäß und Klobrille als unhygienisch empfinden. Vorteilhaft ist bei der natürlichen Hockstellung, dass der Enddarm nicht abgeknickt wird, anders als bei Sitztoiletten.
Früher war es üblich, Toilettenbecken frei im Raum aufzustellen. Das voluminöse Abflussrohr verlief durch den Boden oder in die Wand und dann abwärts, bei an der Wand hängenden Toilettenbecken in die Wand hinein oder in einer gemauerten Wandnische unter dem Putz. Die Zufluss- und Abwasserleitungen liegen oft unsichtbar hinter einer Trockenbaukonstruktion.Als einfache Lösung, um die Abflussleitung vollständig zu verbergen und zugleich die Reinigung des Bodens zu erleichtern, bot es sich an, das Toilettenbecken wandhängend an der Konstruktion aufzuhängen. Hänge-WCs haben bei Neubauwohnungen die weiteste Verbreitung. Ihre Anschlussmaße bestimmen sich nach der DIN EN 33:2011-11. Moderne Toiletten werden auch als Dusch-WCs gestaltet. Diese haben in der Schweiz einen Marktanteil von 10 Prozent und in Deutschland 1 Prozent.In Japan und Korea sind sie (unter der Bezeichnung Washlets mit zahlreichen Zusatzfunktionen) häufiger verbreitet. Der Anteil von Dusch-WCs beträgt in Japan ca. 80 Prozent, in Korea 30 Prozent.
Als Donnerbalken wird eine improvisierte Toilettenanlage bezeichnet, bei der ein Holzbalken als notdürftige Sitzgelegenheit über einer im Freien ausgehobenen Sickergrube angebracht ist. Auf dem Balken können mehrere Personen gleichzeitig nebeneinander sitzen und „donnern“.Der Begriff wurde ursprünglich im militärischen Bereich und in der Pfadfinderszene verwendet, wird gelegentlich aber auch als Slangausdruck für Toilette benutzt.